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2. Dezember 2008

Die Mär von der Gleichheit

Dagmar Schulze Heuling

Die politische Welt- und Glücksformel ist nicht kompliziert. Sie lautet: mehr Gleichheit bedeutet mehr Gerechtigkeit bedeutet weniger Elend bedeutet mehr Glück. Diese Mär von der Gleichheit als Allheilmittel gegen alle Übel der Welt feiert in akademischen Kreisen genauso wie an Stammtischen fröhlich Urständ. So gelang bei der letzten Bundestagswahl der Linkspartei dank ihrer Hilfe der Einzug in den Bundestag. Die CDU hatte nicht verstanden, daß Gleichheit nicht gleich Gleichheit ist: sie wurde für die Präsentation ihres Finanzexperten Paul Kirchhof, der sich mit Äußerungen zu einem gleichen Steuersatz zu weit aus dem Fenster gelehnt hatte, wegen dieser sozialen Kälte mit deutlichem Liebesentzug der Wählerinnen und Wähler bestraft.  

Die Herrschaft der Gleichheit im Reich der Ideen ist vielen so selbstverständlich geworden, daß die Frage nicht mehr lautet, ob Gleichheit, sondern wo überall und wieviel Gleichheit wünschenswert ist. Daß die erste Frage noch gar nicht beantwortet ist, stört kaum mehr jemanden. Denn Gleichheit gilt als Lösung aller Probleme von Arbeitslosigkeit bis Zuwanderung. Vorgeblich macht sie das Leben der Menschen besser und die Welt gerechter.  

 

Doch treffen diese Annahmen zu? Ist Gleichheit moralisch gut oder gerecht? Und führt sie wirklich zu einem besseren Leben? An diesem Abend wird deutlich, daß solche landläufigen Vorstellungen unhaltbar sind. Ein besseres Leben für möglichst viele Menschen läßt sich nicht durch Gleichheit, sondern nur durch Ungleichheit erreichen. Und in theoretischer Hinsicht erweist sich, daß Gleichheit unmoralisch und unmenschlich ist.  

Programm 2. Dezember 2008, 18.30

18.30 Uhr Empfang  

 

19.00 Uhr Die Mär von der Gleichheit  

 

19.30 Uhr Diskussion  

 

20.00 Uhr Drinks & Snacks  

Veranstaltungsort

Institut für Unternehmerische Freiheit  

Stubenrauchstr. 10  

12161 Berlin  

 

Nähe U-Bahnstation Friedrich-Wilhelm-Platz  

 

Wegbeschreibung über google  

 

Routenplaner der Berliner Verkehrsbetriebe BVG  

Anmeldung

Institut für Unternehmerische Freiheit  

 

Email: info@iuf-berlin.org  

Fax: 030 6920 80039  

Post: Stubenrauchstr. 10  

12161 Berlin  

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ZITATE

Thomas Jefferson (1743-1826)

"What is true of every member of the society, individually, is true of them all collectively; since the rights of the whole can be no more than the sum of the rights of the individuals."

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