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3. September 2009

Das letzte Land - Nordkorea

Reisebericht aus Absurdistan

"Nordkorea kennt kein Internet, keine Mobiltelefone, keine Globalisierung, keine Coca-Cola, keine Werbetafeln, keinen Konsumterror, keinen Individualismus, keinen Egoismus, keine Einwanderung, keine Auswanderung, keine Verbindung zur Außenwelt außer einer Handvoll Flügen und Zügen pro Woche. Es ist das letzte Land, das unerschütterlich an den Sozialismus glaubt und sein Volk flächendeckend mit Propaganda indoktriniert, mit Lebensmittelkarten alimentiert, mit einem Personenkult attackiert, bei dem selbst Stalin blass vor Neid werden würde. Es ist das einzige Land des Planeten, in dem man Karaoke zu Propagandafilmchen singt, Schmachtfetzen, unterlegt mit Soldaten auf dem Felde der Ehre und Bauern auf dem Felde der Kartoffel.  

 

Nordkorea ist das eigentümlichste, befremdlichste, unfassbarste, spannendste Reiseland auf dieser Erde, ein Irrläufer der Geschichte, ein Kugelblitz aus der Alchimistenkammer der Ideologie, ein Land, das man für unmöglich hält, bis man es gesehen hat. Man muss es unbedingt gesehen haben."  

Aus: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.09.2008, Nr. 207, S. R1  

 

Wir konnten für einen Bericht aus Absurdistan einen Referenten gewinnen: Er ist von Berlin auf eigene Faust mit dem Zug über die transsibirische Eisenbahn nach Nordkorea gefahren und weiß Unglaubliches vom letzten Land mit real existierendem Sozialismus zu berichten.  

Programm 3. September 2009

Veranstaltungsbeginn 19.30 Uhr  

Vorankündigung

Restaurant Cum Laude  

Universitätsstrasse 4  

10117 Berlin  

 

Wegbeschreibung  

Vom Bahnhof Friedrichstraße, 400 m  

Von der Friedrichstraße zu Fuß Richtung Osten in die Dorotheenstraße, das Cum Laude befindet sich nach 500 m direkt an der Ecke zur Universitätsstraße.  

 

Weitere mögliche Haltestellen:  

- Unter den Linden, 300 m (S-Bahn)  

- Am Kupfergraben, 50 m (M1, M12)  

- Unter den Linden / Staatsoper, 50 m (100, 200, TXL, N2)  

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Thomas Jefferson (1743-1826)

"The ground of liberty is to be gained by inches, [and] we must be contented to secure what we can get from time to time and eternally press forward for what is yet to get. It takes time to persuade men to do even what is for their own good."

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